Die neue Härte

„Die neue Härte“ ist ein deutscher Independent-Film zwischen Komödie, Drama und surrealem Thriller. Der Film erzählt von Männern auf der Suche nach Orientierung, Stärke und Identität - irgendwo zwischen verletztem Ego, Freundschaft, Konkurrenz und dem Gefühl, in einer sich verändernden Welt keinen klaren Platz mehr zu finden.

Die Geschichte spielt größtenteils in einem abgelegenen Wald und entwickelt dabei eine fast traumartige Atmosphäre. Visuell verbindet „Die neue Härte“ natürliche Bilder mit stilisierten, teilweise surrealen Momenten und bewegt sich irgendwo zwischen modernem Arthouse-Kino, psychologischem Drama und düsterer Satire.

Produziert wurde der Film von den Berliner Produktionsfirmen Sinnflut Film und FilmingB. „Die neue Härte“ ist ein unabhängiges Filmprojekt mit eigener visueller Handschrift, das bewusst zwischen Genregrenzen, Atmosphäre und gesellschaftlicher Beobachtung wandert.

Regisseur: Aaron J. J. Schmidt

Produktion: Erik Weise

Dreh unter erschwerten Bedingungen

Die Produktion von fand unter teils schwierigen Bedingungen statt. Besonders die stark wechselnden Wetterverhältnisse hatten immer wieder Einfluss auf den Drehplan und erforderten spontane Anpassungen während der Produktion. Zusätzlich zwang das schnell wachsende Schilf rund um den See die Produktion mehrfach dazu, Szenen kurzfristig umzuplanen oder neu zu denken.

Gedreht wurde über zwei Sommer hinweg - zunächst im September und Oktober 2022 sowie anschließend im Juni 2023.

Vorproduktion

Für die Vorproduktion von „Die neue Härte“ wurden über mehrere Monate hinweg zahlreiche Wälder, Seen und abgelegene Orte in Berlin und Brandenburg gescoutet, um die besondere Atmosphäre des Films einzufangen. Wichtig war dabei vor allem die Balance zwischen wilder, natürlicher Umgebung und guter Zugänglichkeit nahe der Hauptstadt. Besonders die Gemeinde Ahrensfelde erwies sich während der Vorbereitung als äußerst offen und kooperativ und unterstützte das Projekt bei der Suche nach passenden Drehorten.

Postproduktion & VFX

Die Postproduktion von „Die neue Härte“ fand unter anderem an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF statt. Der Schnitt wurde von Mika Erikson umgesetzt, die den Film rhythmisch zwischen surrealer Atmosphäre, Spannung und ruhigen Beobachtungen balancierte.

Eine große Unterstützung während der Postproduktion war außerdem VFX-Artist Robin Roeske, der mit seiner Arbeit mehrere zentrale Szenen visuell auf ein neues Produktionsniveau hob und maßgeblich zur finalen Bildsprache des Films beitrug.